Endstation für Amos Bartelsmeyer im 1500-Meter-Halbfinale - Michael Pohl kommt in der Sprintstaffel nicht zum Einsatz
  05.10.2019 •     Leistungssport , Wettkampfsport


Es hat nicht ganz gereicht. Für Amos Bartelsmeyer endete das Abenteuer Weltmeisterschaft im Halbfinale. In seinem Lauf hielt der Eintrachtler lange Zeit mit, ehe am Ende ein wenig die Kräfte schwanden. Von vornherein war klar, dass es schwer werden würde, einen der fünf ersten Plätze zu belegen, die den direkten Finaleinzug bedeutet hätten. Auch über die Zeitregel (2 Plätze) klappte es nicht.

Wie bereits in der ersten Runde, wurde auch im Halbfinale von Beginn an flott gelaufen und nicht sonderlich stark taktiert. Die Durchgangszeiten lauteten 59,06 Sekunden auf der ersten Runde, 1:59,23 Minuten über die 800 Meter sowie 2:28,62 Minuten an der 1000-Meter-Marke, mit denen Ronald Kwemboi (KEN) das Feld um das Tartanoval schleppte. Auf den letzten Metern musste der Junior-Weltrekordler (3:28,61 Minuten mit 18 Jahren) im Spurt nach 3:36,53 Minuten nur Marcin Lewandowski (POL/3:36,50 min.) an sich vorbeiziehen lassen. Die drei restlichen großen „Q“ gingen an Jakob Ingebrigsten (NOR/3:36,574 min.), Josh Kerr (GBR/3:36,577 min.) sowie Youssouf Hiss Bachir (DJI/3:36,72 min.). Für Bartelsmeyer zeigte die Uhr im Ziel 3:37,74 Minuten an. Der gebürtige Aschaffenburger, seine persönliche Bestzeit notiert bei 3:36,29 Minuten, hätte 3:36,85 Minuten laufen müssen, um ins Finale zu kommen. 

Mit in Doha dabei, jedoch nicht zum Einsatz kam Michael Pohl. Der Athlet vom Sprintteam Wetzlar gehörte zum Staffel-Pool des deutschen Leichtathletik Verbandes, wurde letztendlich für die Startaufstellung über 4x100 Meter jedoch nicht berücksichtigt. Seine Teamkollegen Julian Reus (Erfurter LAC), Joshua Hartmann (ASV Köln), Roy Schmidt und Marvin Schulte (beide SC DhfK Leipzig) lieferten mit 38,24 Sekunden zwar eine Jahresbestzeit ab, hatten damit aber keine Chance, das Finale zu erreichen. Der letzte Platz im Endlauf ging an die Sprinter aus den Niederlanden, die 37,91 Sekunden benötigten.